Zum Inhalt der Seite

Autorenstreik in Hollywood beendet

Los Angeles. Der Vorstand der ­Writers Guild of America (WGA), in der Hollywoods Drehbuchautoren organisiert sind, hat ein Angebot der Studiobosse am Dienstag abend (Ortszeit) einstimmig angenommen. Damit ist der Ausstand der Autoren nach 148 Streiktagen beendet. Geeinigt wurde sich auf jährlich gestaffelte Lohnerhöhungen, höhere Zuschüsse für die Alters- und Krankenversorgung, höhere Tantiemen bei Streamingdiensten, eine Mindestzahl von Schreibern für TV-Serien und Rahmenbedingungen für den Einsatz von künstlicher Intelligenz. Die 11.500 Mitglieder müssen das noch befürworten. Die Abstimmung soll vom 2. bis 9. Oktober stattfinden. Von »Business as usual« ist die Traumfabrik auch nach dem Abschluss weit entfernt. Rund 160.000 Mitglieder der Schauspielgewerkschaft SAG-AFTRA sind weiterhin im Ausstand. »Unser Kampf ist alles andere als vorbei«, schrieb die Gewerkschaft nach Bekanntwerden der Einigung bei den Autoren, »er heizt sich gerade auf!« (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 28.09.2023, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!