-
28.09.2023
- → Ausland
Gabun: USA setzen Hilfen aus
Washington. Nach dem Militärputsch in Gabun setzen die USA einen Teil ihrer Hilfe für das zentralafrikanische Land aus, wie AFP am Mittwoch unter Berufung auf das Außenministerium in Washington meldete. Welche Programme genau betroffen sind, wurde nicht mitgeteilt. Die diplomatischen und konsularischen Aktivitäten würden nicht eingeschränkt. Bislang haben die USA den Umsturz in Gabun nicht offiziell als Putsch eingeordnet. Sollten sie formell feststellen, dass es in dem ölreichen Staat einen Staatsstreich gab, müsste Washington nach US-Recht seine Hilfe auf unbestimmte Zeit einstellen. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!