-
27.09.2023
- → Antifaschismus
Argentinien: UNESCO gemahnt an Folter
Paris. Ein Folterzentrum der faschistischen Militärdiktatur in Argentinien ist in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen worden. Die ehemalige Marineschule Esma sei ein Ort gewesen, an dem »der schlimmste Staatsterror zum Ausdruck kam«, erklärte Argentiniens Präsident Alberto Fernández am Dienstag (Ortszeit) vergangener Woche nach Verkündung der Entscheidung. Das argentinische Militär hatte die Anlage in Buenos Aires zwischen 1976 und 1983 zu einem Geheimgefängnis und zum größten Folterzentrum des Landes umfunktioniert. Eine Gedenkstätte erinnert an die rund 5.000 Opfer. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!