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Argentinien: UNESCO gemahnt an Folter

Paris. Ein Folterzentrum der faschistischen Militärdiktatur in Argentinien ist in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen worden. Die ehemalige Marineschule Esma sei ein Ort gewesen, an dem »der schlimmste Staatsterror zum Ausdruck kam«, erklärte Argentiniens Präsident Alberto Fernández am Dienstag (Ortszeit) vergangener Woche nach Verkündung der Entscheidung. Das argentinische Militär hatte die Anlage in Buenos Aires zwischen 1976 und 1983 zu einem Geheimgefängnis und zum größten Folterzentrum des Landes umfunktioniert. Eine Gedenkstätte erinnert an die rund 5.000 Opfer. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.09.2023, Seite 15, Antifaschismus

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