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Kein Strom nach Flut in Griechenlands Mitte

Volos. In den überfluteten Regionen Mittelgriechenlands hat es auch am Montag in vielen Ortschaften keine Stromversorgung und damit kein Wasser gegeben. In der Hafenstadt Volos mit ihren rund 150.000 Einwohnern sei das Wasserversorgungsnetz weiterhin so stark beschädigt, dass die Bezirke jeweils nur im Wechsel versorgt würden, berichtete der Nachrichtensender ERT News am Montag. Trinkbar sei das Wasser nicht. Die Feuerwehr hat nach eigenen Angaben bislang fast 4.500 Menschen gerettet, die Rettungsarbeiten dauern an. Weiterhin werden Menschen vermisst, die Zahl der Toten durch die Flut lag am Montag bei 15. Das Ausmaß der Schäden ist noch nicht abzuschätzen, weil das Wasser in weiten Teilen der betroffenen Gebiete nach dem Sturmtief mit Starkregen noch längst nicht gewichen ist. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.09.2023, Seite 6, Ausland

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