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Schabab-Miliz belagert Stadt

Mogadischu. Nach einer einwöchigen Belagerung der Stadt Baidoa in Südsomalia durch die islamistische Miliz Al-Schabab warnen Politiker und Einwohner vor einer humanitären Krise. Wegen der Blockade könnten keine Waren und Güter mehr in die Stadt gebracht werden, sagte die Parlamentsabgeordnete Hawo Sokor am Dienstag. Die Stadt befinde sich in einer alarmierenden Situation. Einwohner berichteten von stark gestiegenen Preisen für Lebensmittel und Wasser. Laut den Vereinten Nationen leben in Baidoa rund 600.000 Menschen, die vor der schweren Dürre der vergangenen Jahre in die Stadt geflohen sind. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.07.2023, Seite 6, Ausland

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