-
15.06.2023
- → Ausland
Beijing beklagt Einmischung Washingtons
Beijing. Chinas Außenminister Qin Gang hat inmitten erhöhter Spannungen zwischen der Volksrepublik und den USA mit seinem Washingtoner Amtskollegen Antony Blinken telefoniert, wie chinesische Medien am Mittwoch berichteten. Qin forderte die USA demnach auf, sich nicht mehr in Chinas innere Angelegenheiten einzumischen. Washington solle zudem Beijings Kernanliegen respektieren, so vor allem mit Blick auf Taiwan, wo die USA separatistische Bestrebungen fördern, obwohl die Insel völkerrechtlich zu China gehört. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!