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Mehr Geld für Krieg in der Welt

Berlin. Der deutsche Beitrag zum NATO-Kriegsbündnis wird in diesem Jahr kräftig steigen. Wie aus der Antwort des Bundesverteidigungsministeriums auf eine Anfrage der Linke-Abgeordneten Sevim Dagdelen hervorgeht, veranschlagt die Regierung Zahlungen von bis zu 537 Millionen Euro, ein Anstieg von mehr als 20 Prozent gegenüber den 446 Millionen Euro aus dem vergangenen Jahr. Grund dafür ist die Steigerung des NATO-Gesamtbudgets auf 3,32 Milliarden Euro im laufenden Jahr gegenüber 2,6 Milliarden Euro im Vorjahr. Die Ampelregierung solle sich »besser um die soziale Sicherheit in Deutschland kümmern und endlich dafür Sorge tragen, dass nicht länger jedes fünfte Kind in Armut groß werden muss«, kritisierte Dagdelen gegenüber AFP laut Meldung vom Mittwoch. Die Regierung verpulvere statt dessen »immer mehr Geld für die NATO-Aufrüstung und die US-Militärpräsenz in Deutschland«, so die Abgeordnete von Die Linke. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.06.2023, Seite 1, Inland

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