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Moskau wirft Kiew Pipelinesprengung vor

Moskau. Russland wirft »ukrainischen Saboteuren« vor, einen Abschnitt der Ammoniakpipeline Togliatti–Odessa gesprengt zu haben. Das Verteidigungsministerium in Moskau widerspricht mit der Schuldzuweisung Darstellungen der ukrainischen Behörden, wonach russische Streitkräfte die Leitung bei Charkiw wiederholt beschossen hätten. Die Pipeline ist seit Februar 2022 stillgelegt. Ihre Wiedereröffnung ist möglicherweise entscheidend für die Verlängerung des Abkommens, das trotz des Krieges die Ausfuhr von Getreide und Düngemitteln aus den Häfen am Schwarzen Meer ermöglichen soll. Das Verteidigungsministerium erklärte am Mittwoch weiter, die Reparatur der Leitung werde einen bis drei Monate dauern. Die Pipeline ist mit rund 2.470 Kilometern die längste Ammoniakleitung der Welt. Sie reicht vom russischen Togliatti bis zum Schwarzen Meer. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.06.2023, Seite 6, Ausland

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