-
21.03.2023
- → Ausland
Taiwan: »Expräsident« auf China-Reise
Taipeh. Das frühere »Staatsoberhaupt« Taiwans, Ma Ying-jeou, will am 27. März mit einer Delegation von Studenten und ehemaligen Beamten zwölf Tage lang in die Volksrepublik China reisen, wie am Montag gemeldet wurde. Ma ist damit der erste ehemalige oder amtierende taiwanische »Staatschef«, der das sozialistische Land besucht. Ein Aufenthalt in Beijing oder Treffen mit Politikern der Volksrepublik seien nicht geplant, hieß es. Ma ist Mitglied der taiwanischen Oppositionspartei Guomindang und herrschte von 2008 bis 2016 in Taiwan, das völkerrechtlich als Teil Chinas gilt. Unter seiner Führung hatten sich Taipeh und Beijing angenähert. Mit der Regierung der amtierenden »Präsidentin« Tsai Ing-wen allerdings rückten separatistische Tendenzen in den Vordergrund, die von westlichen Ländern geschürt werden. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!