Zum Inhalt der Seite

USA: Doch kein Angriff bei »Havanna-Syndrom«

Washington. Die US-Geheimdienste gehen mehrheitlich davon aus, dass kein »ausländischer Gegner« für das sogenannte Havanna-Syndrom bei US-Diplomaten verantwortlich ist. Die gemeldeten Beschwerden seien statt dessen wahrscheinlich das Ergebnis von Vorerkrankungen, anderen Krankheiten oder Umweltfaktoren, hieß es in einem am Mittwoch (Ortszeit) veröffentlichten Bericht. In Havanna stationierte US-Diplomaten und ihre Angehörigen hatten ab 2016 über rätselhafte Kopfschmerzen, Hörverlust, Schwindel und Übelkeit geklagt. Daraufhin wurden auch Botschaftsbeschäftigte in anderen Ländern plötzlich krank. Im vergangenen Jahr hatte ein »unabhängiges Expertengremium« behauptet, dass manche Fälle des »Havanna-Syndroms« durch eine Art gezielten Einsatz elektromagnetischer Strahlung ausgelöst worden seien könnten. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 03.03.2023, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!