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Streiks in Brauereien von Anheuser-Busch Inbev

Bremen. Bei Warnstreiks in bekannten Brauereien wie Beck’s, Hasseröder und Diebels haben die Beschäftigten am Donnerstag deutlich mehr Geld in den laufenden Tarifgesprächen gefordert. Die Produktion bei Beck’s habe bereits in der Nacht stillgestanden, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG), die zum Ausstand aufgerufen hatte. Auch bei Diebels und bei der Dortmunder Actien-Brauerei ruhte der Betrieb laut Gewerkschaft vorübergehend. Bei Hasseröder in Wernigerode im Harz hieß es: »Alle sind draußen.«

Mit den Aktionen will die NGG die Tarifforderungen der Mitglieder unterstreichen. Diese variieren von Gebiet zu Gebiet, teilweise auch von Unternehmen zu Unternehmen. So verlangt die Gewerkschaft bei Beck’s zwölf Prozent mehr Geld über eine Laufzeit von einem Jahr. In Nordrhein-Westfalen will sie eine Lohnerhöhung von 430 Euro pro Monat für alle Beschäftigten durchsetzen. Dadurch sollten die von der starken Inflation besonders hart getroffenen unteren Lohngruppen besser gestellt werden, sagte ein Gewerkschaftssprecher.

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Im Fall von Wernigerode ist die NGG nach Angaben einer Sprecherin von ihrer ursprünglichen Forderung nach einem Lohnplus von zehn Prozent inzwischen abgerückt und will derzeit noch fünf Prozent sowie eine Einmalzahlung von 1.500 Euro. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.02.2023, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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