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Moskau: G20-Treffen vom Westen »destabilisiert«

Moskau. Russland hat dem Westen vorgeworfen, das Treffen der G20-Finanzminister in Indien »destabilisiert« zu haben. Die USA, die EU und die G7-Staaten hätten »die Verabschiedung gemeinsamer Entscheidungen behindert«, indem sie versucht hätten, ihre Interpretation des Ukraine-Konflikts in der Abschlusserklärung unterzubringen, hieß es vom russischen Außenministerium am Sonnabend. Washington und seine Verbündeten hätten dabei »klare« Erpressungsversuche unternommen und mehreren Delegationen »Ultimaten« gestellt. Die Finanzminister und Notenbankchefs der G20-Staaten hatten sich nach ihren Beratungen im indischen Bengaluru nicht auf eine gemeinsame Abschlusserklärung einigen können. Statt dessen gab Indien als G20-Vorsitzender eine »Zusammenfassung« zum Treffen heraus. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.02.2023, Seite 1, Ausland

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