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Erdbebengebiet: Sorge wegen Infektionen

Ankara. Zwei Wochen nach der Erdbebenkatastrophe im türkisch-syrischen Grenzgebiet geht es nun vor allem um die Gesundheitsversorgung der betroffenen Bevölkerung. Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC warnte am Montag davor, dass sich Infektionskrankheiten in der Region ausbreiten könnten. Während die unmittelbaren gesundheitlichen Bedürfnisse nach den Beben vor allem mit Traumata und der unterbrochenen Gesundheitsversorgung zusammenhingen, könnten Infektionserkrankungen in den kommenden zwei bis vier Wochen Anlass zur Sorge geben, teilte die Behörde am Montag in Stockholm mit. Die Zahl der Menschen, die durch das Erdbeben getötet wurden, ist inzwischen auf offiziell mehr als 47.000 gestiegen, davon 41.156 allein in der Türkei, wie die türkische Katastrophenschutz­behörde AFAD mitteilte. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.02.2023, Seite 1, Ausland

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