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Esken setzt auf Sieg der Ukraine

Berlin. Die SPD-Kovorsitzende Saskia Esken setzt auf einen Sieg der Ukraine und verändert damit die Tonlage in den Äußerungen von Vertretern ihrer Partei. Auf die Frage, ob sie sich wünsche, dass die Ukraine diesen Krieg gewinne, sagte Esken am Mittwoch dem Spiegel: »Ja.« Die Parteichefin positioniert sich damit offensiver als Bundeskanzler Olaf Scholz und andere führende Sozialdemokraten, die statt dessen die Formulierung gebrauchen, Russland dürfe den Krieg nicht gewinnen.

Esken schloss zudem die baldige Lieferung westlicher Kampfpanzer nicht aus, wie der Spiegel weiter berichtete. »Wir unterstützen die Ukraine im Kampf gegen den russischen Aggressor seit dem ersten Tag humanitär, finanziell und auch mit Waffenlieferungen und Sanktionen«, sagte sie. »Unsere Unterstützung wurde und wird sukzessive ausgeweitet und den Erfordernissen angepasst.« (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.01.2023, Seite 1, Inland

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→ Leserbriefe
  • Lis Kern aus Berlin 12. Jan. 2023 um 11:25 Uhr
    Die SPD war, ist und bleibt eine Verräterpartei!