Zum Inhalt der Seite

Waffenstillstand mit Guerillas in Kolumbien

Bogotá. Kolumbiens Präsident Gustavo Petro hat nach eigenen Worten eine Waffenruhe mit linken Guerillas und auch rechten paramilitärischen Banden vereinbart. Die Übereinkunft mit den linken ELN, Segunda Marquetalia, Estado ­Mayor Central und den kriminellen Autodefensas Gaitanistas de Colombia und den Autodefensas de la Sierra Nevada gelte mit Beginn des neuen Jahres zunächst bis Ende Juni, verkündete Petro am späten Sonnabend abend auf Twitter. Abhängig von Verhandlungsfortschritten könne die Waffenruhe verlängert werden. »Der totale Frieden wird Wirklichkeit werden«, schrieb Petro. In einem ergänzenden Tweet bezeichnete er die Übereinkunft als mutigen Akt. »Der bilaterale Waffenstillstand verpflichtet die bewaffneten Organisationen und den Staat zu seiner Einhaltung.« (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 02.01.2023, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!