Zum Inhalt der Seite

Anleihenhandel: EU wirft Banken Absprachen vor

Brüssel. Die EU-Kommission wirft der Deutschen Bank und der niederländischen Rabobank vor, illegale Absprachen beim Handel mit Euro-Anleihen getroffen zu haben. Die Geldhäuser hätten zwischen 2005 und 2016 »wettbewerbsschädigende Absprachen in bezug auf den Handel mit auf Euro lautenden Staatsanleihen« sowie weiteren Arten von Anleihen getroffen, erklärte die Brüsseler Behörde am Dienstag. Die Absprachen hätten vor allem per E-Mail und Onlinechats stattgefunden. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 07.12.2022, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!