-
27.10.2022
- → Sport
Letzte Reserven
Frankfurt am Main. Für die deutschen Sportvereine ist die Energiekrise bedrohlicher als die Coronapandemie. Mehr als 40 Prozent der Vereine erwarten starke Auswirkungen, rund sechs Prozent befürchten eine akute Existenzbedrohung. Das ergab eine bundesweite Umfrage des Instituts für Sportstättenentwicklung (ISE) im Auftrag des Deutschen Olympischen Sportbundes zur Lage der Vereine in der Energiekrise. Daran beteiligten sich bis zum 23. Oktober 5.696 Sportvereine aus allen 16 Bundesländern. In der Umfrage gaben lediglich 26 Prozent der Befragten an, dass sie starken Auswirkungen der Coronapandemie ausgesetzt waren, für knapp zwei Prozent sei sie existenzbedroht gewesen, hieß es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Dagegen gab mehr als ein Viertel der befragten Klubs an, dass sie aufgrund der aktuellen Krise einen Mitgliederrückgang zu verzeichnen hätten. In mehr als fünf Prozent der Fälle mussten bereits Sportstätten geschlossen werden. »Die Reserven sind so gut wie aufgebraucht«, sagte DOSB-Präsident Thomas Weikert.(dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!