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Energiekrise: DIHK warnt vor Produktionsstopps

Berlin. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat infolge der Energiekrise vor Produktionsstopps bei Unternehmen gewarnt. »Quer durch die Branchen erreichen uns täglich Hilferufe von Unternehmen, die für das kommende Jahr keinen Energieversorgungsvertrag mehr bekommen. Wenn hier keine Lösung gefunden wird, stehen zum Jahreswechsel Teile unserer Wirtschaft still«, wurde der DIHK-Präsident Peter Adrian am Sonnabend bei dpa zitiert. Viele Energieversorger könnten die Sicherheitsleistungen nicht mehr bezahlen, die sie bei ihren Termingeschäften zur Absicherung von Energiepreisschwankungen hinterlegen müssten, so Adrian weiter. »Diese Sicherheitsleistungen haben analog zu den Börsenpreisen so astronomische Höhen erreicht, dass Stadtwerke und andere Lieferanten ihren Kunden keine Angebote für die Belieferung mit Strom und Gas mehr machen können.« Die vorgeschlagene Gaspreisbremse löse dieses Problem nicht. »Denn sie reduziert mit dem staatlichen Zuschuss den Preis für den Endkunden, nicht beim Versorger.« (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.10.2022, Seite 9, Kapital & Arbeit

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