Zum Inhalt der Seite

Italien: Konsultationen zu Regierungsbildung

Rom. Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella hat am Donnerstag die Konsultationen zur Bildung einer neuen Regierung aufgenommen. Die Gespräche mit Vertretern von Parlament und Parteien sollen nach Angaben des Präsidialamtes an diesem Freitag abgeschlossen sein. Demnach könnte bereits am Freitag abend offiziell die Chefin der faschistischen Fratelli d’Italia (FDI), Giorgia Meloni, mit der Regierungsbildung beauftragt werden. Die Wahlsiegerin will eine ultrarechte Dreiparteienkoalition schmieden. »Ich habe die Absicht, eine Regierung mit einer klaren und unmissverständlichen außenpolitischen Linie zu führen«, erklärte Meloni in einer am Mittwoch abend veröffentlichten Erklärung. Um jeden Zweifel eines Ausscherens zu zerstreuen, betonte sie, Italien sei »voll und ganz und mit erhobenem Haupt Teil Europas und der transatlantischen Allianz«. (AFP/jW)

junge Welt

Du findest junge Welt Journalismus wichtig – aber ein Abo ist (noch) nichts für dich?

Dann unterstütze uns jetzt mit einer monatlichen oder einmaligen Spende – ganz unkompliziert, ohne Verpflichtung, aber mit großer Wirkung.

Werde Teil einer engagierten Community, die die Weltsicht der Herrschenden nicht übernimmt, sondern kritisch hinterfragt. Dein Beitrag hilft uns dabei.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Danke für Deine Spende.
Sie macht junge Welt Journalismus erst möglich.
Erschienen in der Ausgabe vom 21.10.2022, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!