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Nord-Stream-Ermittlungen: Schweden schließt Russland aus

Foto: Danish Defence Command/dpa
Einseitige Ermittlung: Schweden schließt Russland von den Ermittlungen zu den Lecks in den Gaspipelines Nordstream 1 und 2 aus (Bornholm, 27.9.2022)

Stockholm. Nach den mutmaßlichen Anschlägen auf die Gaspipelines Nord Stream 1 und 2 in der Ostsee hat sich Schweden geweigert, seine Ermittlungsergebnisse mit Russland zu teilen. Ermittlungen seien in Schweden »vertraulich« und das sei in dem Fall natürlich genauso, erklärte die schwedische Regierungschefin Magdalena Andersson am Montag vor Journalisten. Jedem Land stehe es frei, seine eigenen Ermittlungen zu führen. Eine Absperrung um die Explosionsstelle sei aufgehoben worden.

Moskau hatte wiederholt gefordert, an den Ermittlungen in Schweden und Dänemark beteiligt zu werden. Die Explosionen an den Pipelines unter Wasser am 26. September ereigneten sich in internationalen Gewässern in der Nähe der dänischen Insel Bornholm in der Ostsee, aber in der ausschließlichen Wirtschaftszone der beiden Länder. (AFP/jW)

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Erschienen am 11.10.2022, Ausland

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