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Libanon und Israel beenden Streit um Seegrenze

Beirut/Tel Aviv. Die Nachbarstaaten Libanon und Israel haben ihren langwierigen Streit um Gasförderung im Mittelmeer beigelegt. Sie einigten sich unter US-Vermittlung auf eine gemeinsame Seegrenze, wie der israelische Ministerpräsident Jair Lapid am Dienstag mitteilte. Beide Seiten beanspruchen in Mittelmeer Gasvorkommen für sich. Die endgültige Fassung des Abkommens stelle den Libanon zufrieden, erfülle seine Forderungen und wahre seine Rechte an seinen Ressourcen, teilte das Büro von Präsident Michel Aoun über Twitter mit.

Hintergrund des jahrzehntelangen Streits ist eine 860 Quadratkilometer große Fläche vor der Küste, die beide Seiten als ihre ausschließliche Wirtschaftszone beanspruchen. Der Konflikt um den Grenzverlauf hatte sich nach der Entdeckung von großen Mengen Erdgas verschärft. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.10.2022, Seite 1, Kapital & Arbeit

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