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Regierungskrise in Katalonien

Barcelona. Kurz vor dem fünften Jahrestag des Referendums über die Abspaltung Kataloniens am 1. Oktober, bei dem gut 90 Prozent der teilnehmenden gut 43 Prozent der Wahlberechtigten mit Ja votiert hatten, ist die Koalitionsregierung aus Unabhängigkeitsbefürwortern in Barcelona in eine schwere Krise geraten. Der linke Regionalregierungschef Pere Aragonès (ERC) entließ am späten Mittwoch abend seinen Stellvertreter Jordi Puigneró von der liberalkonservativen JuntsxCat. Er habe das Vertrauen in seinen Stellvertreter verloren, sagte Aragonès in einer kurzen nächtlichen Stellungnahme. Bis jW-Redaktionsschluss blieb unklar, ob JuntsxCat nach dem Rauswurf die Koalition mit ERC beenden würde. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.09.2022, Seite 7, Ausland

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