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Mehr Geld durch Exporte in Nicht-EU-Staaten

Berlin. Wegen der stark gestiegenen Außenhandelspreise hat die BRD im August Waren in deutlich höherem Wert in Nicht-EU-Staaten exportiert. Kalender- und saisonbereinigt wurden 60,3 Milliarden Euro erzielt, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht das einem Anstieg um 17,6 Prozent. Besonders die Ausfuhren in die USA legten zu. Dorthin lieferten Unternehmen aus Deutschland Waren im Wert von 13,4 Milliarden Euro – ein Anstieg um 42,3 Prozent im Jahresvergleich. Die Exporte nach China beliefen sich auf 8,9 Milliarden Euro, ein Plus von 17,2 Prozent. An dritter Stelle stand Großbritannien mit 5,8 Milliarden Euro und einem Zuwachs von 22,6 Prozent. Die Ausfuhren nach Russland brachen im August um 45,1 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro ein. Die Angaben sind vorläufig, das Bundesamt spricht von einem »Frühindikator«. Der Handel mit Drittstaaten deckt knapp die Hälfte aller deutschen Exporte ab. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.09.2022, Seite 9, Kapital & Arbeit

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