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IG Metall gegen Minusrunde und Notlagen

Leipzig. Ohne Annäherung ist am Mittwoch die erste Tarifrunde in der sächsischen Metall- und Elektroindustrie zu Ende gegangen. Die Unternehmer hätten eine Nullrunde gefordert, teilte die IG Metall mit. Der Vorschlag laufe auf eine »Minusrunde« hinaus und sei eine »Provokation«. Die Gewerkschaft fordert nach vier Jahren ohne Lohnerhöhung ein Plus von acht Prozent. Am 14. Oktober wird weiter verhandelt. Zu den geplanten »Entlastungen« der Bundesregierung sagte IG-Metall-Chef Jörg Hofmann der Augsburger Allgemeinen vom Mittwoch, die bisherigen Ankündigungen reichten »nicht aus, um Durchschnittshaushalte vor existentiellen Notlagen zu schützen«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.09.2022, Seite 2, Inland

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