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China verurteilt US-Cyberangriffe

Beijing. China hat den USA vorgeworfen, mit Hilfe von »Zehntausenden Cyberangriffen« in den vergangenen Jahren eine Unzahl von sensiblen Daten gestohlen zu haben. Laut einem am Montag veröffentlichten Bericht des zuständigen chinesischen Abwehrzentrums drangen Experten des US-Geheimdienstes NSA vor allem in die Netzwerke der auf Luft- und Raumfahrtforschung spezialisierten Polytechnischen Universität in Xi’an ein und stahlen insgesamt 140 Gigabyte an sensiblen Daten, darunter auch Passwörter. Das chinesische Außenministerium verurteilte die mutmaßlichen Hackerangriffe. Sie stellten eine »ernsthafte Gefährdung der nationalen Sicherheit Chinas und der Sicherheit der Nutzerdaten« dar, sagte Sprecherin Mao Ning. Sie forderte die USA auf, die »illegalen Handlungen« sofort zu beenden. Der NSA reagierte zunächst nicht auf eine Bitte der Nachrichtenagentur AFP um eine Stellungnahme. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.09.2022, Seite 7, Ausland

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