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Aus: Ausgabe vom 28.05.2022, Seite 12 / Aktion
Angriffe auf junge Welt

Nicht kleinkriegen lassen!

Kriegspropagandisten gegen junge Welt – wir bleiben bei Aufklärung und machen Abos
Von Kommunikation und Aktion
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Angriff auf junge Welt: Schmierereien an Fassade und Fensterscheiben des Verlags 8. Mai am Mittwoch

Weniges ist für die Herrschenden in Kriegszeiten so wichtig wie eine ruhiggestellte Heimatfront. Medien wie die junge Welt, die anders informieren, kommen da gänzlich ungelegen – und stehen folgerichtig im Visier der Kriegspropagandisten. Kürzlich berichtete der Bayerische Rundfunk, dass der ukrainische Botschafter Andrij Melnyk bei der Gedenkfeier am 8. Mai in Berlin »von Aktivisten aus dem Umfeld der antiimperialistischen Zeitung junge Welt« mit »Nazis raus«-Rufen empfangen worden sei. Woher der Autor die Information hat, bei den Demonstranten habe es sich um jW-Leser gehandelt, wird nicht belegt. Es geht um Stigmatisierung.

Die Folgen dieser medialen Hetze bekommen alle zu spüren, die sich gegen die geistige Mobilmachung stellen. Schließlich fürchten immer mehr Menschen, dass die westliche Aufrüstung der Ukraine und die forcierte NATO-Osterweiterung in einen dritten Weltkrieg führen könnten. Am Mittwoch warnte die grüne Außenministerin Annalena Baerbock bei einer Pressekonferenz ausdrücklich vor »Kriegsmüdigkeit« in den westlichen Staaten. Die Folgen solch militaristischer Aufstachelung bekommen alle zu spüren, die bei der öffentlichen Meinungsbildung aus der Reihe tanzen. Auch die junge Welt war in der Nacht zu Mittwoch erneut von einem Angriff betroffen. Die Fenster des Verlags 8. Mai, in dem die jW erscheint, wurden mit dem Schriftzug »Fuck Putin« beschmiert. Schon zuvor kam es zu Sachbeschädigungen und einem Einbruch, bei dem Büroräume verwüstet wurden, aber nichts gestohlen worden war. Diese Attacken richten sich nur vordergründig gegen die junge Welt. Gemeint sind alle, die dieser Tage für Friedensverhandlungen eintreten und darum als »Putinversteher« verunglimpft werden.

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