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G7 setzen auf Kohle-Aus und streichen Enddatum

Berlin. Im Kampf gegen die Erderwärmung haben sich die sieben großen westlichen Industrieländer (G7) erstmals zu einem Abschied von der klimaschädlichen Kohlekraft bekannt. Die zuständigen Minister der G7 versprachen am Freitag im Abschlussdokument ihres Berliner Treffens konkrete Schritte für ein Ende der Kohleverstromung. Zudem müsse der Energiesektor bis 2035 überwiegend CO2-frei sein, womit sich auch Gas- oder Ölkraftwerke verbieten. Bis 2030 soll der Verkehr weitgehend ohne fossile Kraftstoffe auskommen.

Das Bekenntnis zum Kohleausstieg ist erstmals in einem G7-Dokument enthalten. Das Enddatum 2030 wurde allerdings aus einem Entwurf gestrichen. Nach Angaben aus G7-Kreisen ist das vor allem auf den Widerstand der USA und Japans zurückzuführen. Zu den G7 zählen die USA, Japan, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Kanada. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.05.2022, Seite 1, Kapital & Arbeit

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