Zum Inhalt der Seite

Verurteilung nach Waffenfund

Dortmund. Ein 69jähriger, in dessen Dortmunder Wohnung große Waffen- und Munitionsbestände entdeckt worden waren, ist zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und drei Monaten verurteilt worden. Das Amtsgericht verurteilte den Rentner am Montag wegen Verstößen gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz, gegen das Waffenrecht und das Sprengstoffgesetz, wie ein Sprecher mitteilte. Im September 2020 war bei dem Mann ein großes Arsenal unter anderem mit Sprengstoff, Waffen und Munition gefunden worden. Sichergestellt wurden damals zahlreiche Pistolen, Gewehre, Revolver, Maschinenpistolen, 256 Kilogramm Munition und acht Kilogramm TNT. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 05.04.2022, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!