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Eiskunstlauf

Gegen-WM in Saransk

Saransk. Nach ihrer Rückkehr auf die Wettkampfbühne strahlten die russische Eiskunstläuferin Kamila Walijewa und ihre Betreuerin Eteri Tutberidse um die Wette. Fünf Wochen nach der olympischen Eistragödie von Beijing mit Rang vier im Schlussklassement meldete sich die Europameisterin zurück. Weil die unter Dopingverdacht stehende Walijewa ihren »Bolero« diesmal weitgehend fehlerfrei auf das Eis brachte, entspannten sich Tutberidses Gesichtszüge, auch wenn es am Ende für ihre Schülerin nur zum zweiten Platz reichte. Während die übrige Eiskunstlaufwelt in Montpellier um WM-Medaillen stritt, traf sich die wegen des Ukraine-Konflikts ausgeschlossene russische Kufenelite zur »Gegen-WM« in Saransk. Ein Mannschaftswettbewerb mit den Teams »Rote Maschine« und »Zeit der Ersten«. Die 15jährige gehörte der letztgenannten Gruppe an und genoss nach eigener Aussage ihr Comeback. (sid/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.03.2022, Seite 16, Sport

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