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IWF und Argentinien einigen sich auf Kreditabkommen

Foto: Rodrigo Abd/AP/dpa
Demonstration gegen ein neues Abkommen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) in Buenos Aires (27.1.2022)

Buenos Aires/Washington. Nach monatelangen Verhandlungen haben sich Argentinien und der Internationale Währungsfonds (IWF) auf ein neues Kreditabkommen geeinigt. »Der IWF und die argentinische Regierung habe eine Einigung auf der Arbeitsebene erzielt«, teilte der Währungsfonds am Donnerstag mit. Mit dem Abkommen sollen Verbindlichkeiten in Höhe von 45 Milliarden US-Dollar (40,6 Milliarden Euro) umgeschuldet werden, teilte die Regierung in Buenos Aires laut dpa mit. Das Abkommen muss noch vom argentinischen Kongress und vom Exekutivkomitee des IWF gebilligt werden.

2018 hatte der IWF dem südamerikanischen Land einen Kredit über 57 Milliarden Dollar gewährt. Der Großteil der Verbindlichkeiten wäre 2022 und 2023 fällig geworden. Nun soll Argentinien eine Schonfrist erhalten und die Schulden ab 2026 zurückzahlen. (dpa/jW)

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Erschienen am 04.03.2022, Ausland

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