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Biden setzt auf »Made in America«

Washington. Die US-Regierung will die heimische Wirtschaft auf »Made in America« (gemeint ist »Hergestellt in den USA«) einschwören. »Präsident (Joseph) Biden hat deutlich gemacht, dass seiner Meinung nach eine der besten Möglichkeiten, die Kosten langfristig zu senken, darin besteht, die Produktionskapazität unserer Wirtschaft zu erhöhen«, zitierte dpa am Freitag eine hohe Beamtin des Weißen Hauses.

Dazu solle nun schrittweise die Schwelle ansteigen, ab wann ein Produkt als »Made in America« gelte. Aktuell ist dies der Fall, wenn 55 Prozent des Wertes seiner Bestandteile in den USA hergestellt wurden. Bis 2029 sollen es 75 Prozent sein. Bereits Bidens Vorgänger Donald Trump hatte diesen Kurs während seiner Amtszeit mit seinem Slogan »America first« eingeleitet. Am Dienstag hatte Biden bei seiner Rede zur Lage der Nation von der »Wiedergeburt des Stolzes« gesprochen, »der sich aus dem Stempel ›Made in America‹ ergibt«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.03.2022, Seite 9, Kapital & Arbeit

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