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23.02.2022
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Madrid: Rechtskonservative rutschen tiefer in Krise
Madrid. Die Führungskrise in Spaniens rechtskonservativer Volkspartei (PP) spitzt sich weiter zu. Nach ersten Rücktritten in der größten Oppositionspartei stellte am Dienstag auch der einflussreiche Parteisprecher José Luis Martínez Almeida sein Amt zur Verfügung. Gleichzeitig forderten die meisten Landeschefs der PP vom Parteivorsitzenden Pablo Casado »dringende Lösungen« und die sofortige Einberufung eines außerordentlichen Parteitags. Der für einen moderateren Kurs stehende Casado befindet sich im Machtkampf mit der Madrider Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso, die sich offen für eine enge Zusammenarbeit mit der ultrarechten Partei Vox ausspricht. (dpa/jW)
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