Zum Inhalt der Seite

BRD reicht Plan für EU-Agrarmilliarden ein

Berlin. Die BRD hat mit Verspätung festgelegt, wie sie die milliardenschwere EU-Agrarförderung in den kommenden Jahren verwenden will. Er könne mitteilen, »dass während wir hier gerade reden, Deutschland den Strategieplan bei der EU-Kommission einbringt«, sagte Bundesagrarminister Cem Özdemir (Bündnis 90/Die Grünen) am Montag am Rande eines Treffens mit seinen EU-Kollegen in Brüssel. Özdemir betonte, dass jeder zweite Euro der für die Jahre 2023 bis 2027 zur Verfügung stehenden 30 Milliarden Euro »für Klima, für Umwelt und für Artenschutz« ausgegeben werde. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) halten die Vorhaben für unzureichend. Sie verfehlten »die Ziele beim Klimaschutz, bei der Wiederherstellung der Biodiversität, beim Ausbau des Ökolandbaus und Umbau der Nutztierhaltung«, teilten die Verbände mit. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 22.02.2022, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!