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Immobilienpreise laut Bundesbank überhöht

Frankfurt am Main. Der Trend zu überhöhten Immobilienpreisen in deutschen Städten hat sich einer Analyse der Bundesbank zufolge im abgelaufenen Jahr verschärft. »Die Überbewertungen bei Wohnimmobilien nahmen zu«, schreibt die Bundesbank in ihrem Monatsbericht für Februar, der am Montag veröffentlicht wurde. »Gemäß aktuellen Schätzergebnissen lagen die Immobilienpreise in den Städten im Jahr 2021 zwischen 15 Prozent und 40 Prozent über dem Preis, der durch soziodemographische und wirtschaftliche Fundamentalfaktoren angezeigt ist.« Im Jahr 2020 hatte die Spanne noch 15 bis 30 Prozent betragen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.02.2022, Seite 5, Inland

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  • Onlineabonnent*in Heinrich H. aus Stadum 21. Feb. 2022 um 21:12 Uhr
    Tja, wohin mit den ganzen Papierzetteln, die die Bundesbank mit Zahlen bedruckt? Na ja, in Aktien. Aber die sind volatil, Immobilien sind stabiler, auch nach dem Crash der Blase.
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