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Chinas Außenminister weist Lügen zu Uiguren zurück

München. Chinas Außenminister Wang Yi hat auf der Münchner »Sicherheitskonferenz« Vorhaltungen wegen Chinas Umgang mit der muslimischen Minderheit der Uiguren scharf zurückgewiesen. Es habe in der Provinz Xinjiang nie sogenannte systematische Zwangsarbeit oder sogenannte Umerziehungslager gegeben. »Das sind Lügen, die fabriziert und verbreitet wurden als Desinformationen«, sagte Wang, der per Video zugeschaltet war, am Sonnabend laut Übersetzung. Einem Besuch der UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet in Xinjiang zeigte er sich offen gegenüber. Allerdings dürfe eine Untersuchung nicht »auf der Grundannahme einer Schuld« basieren. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.02.2022, Seite 2, Ausland

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