Zum Inhalt der Seite

Somalia: Neun Tote nach Terrorattacken

Mogadischu. Bei einer koordinierten Terrorattacke auf die Hauptstadt Somalias sind laut Polizeiangaben mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Anwohner hörten kurz nach Mitternacht am frühen Mittwoch im Südosten von Mogadischu eine ganze Reihe schwerer Explosionen, denen stundenlange Schusswechsel aus automatischen Waffen und auch Beschuss durch Mörsergranaten folgten. Laut einem Polizeisprecher brachten die Angreifer vorübergehend eine Polizeistation in ihre Gewalt. Zahlreiche Gebäude wurden zerstört. Unter den Toten sind zwei Kinder. Zahlreiche Islamisten hätten demnach diverse Kontrollposten überrannt, um in die Hauptstadt zu gelangen. Dabei setzten sie auch Autobomben ein. »Die Sicherheitsbehörden suchen noch immer nach Angreifern«, erklärte ein Polizeisprecher am Vormittag. Die islamistische Terrorgruppe Al-Schabab bekannte sich über ihr Sprachrohr Radio Andalus zu dem Anschlag, der als einer der schwersten der vergangenen Jahre gilt. Al-Schabab behauptete, auch Militärgerät erbeutet zu haben. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 17.02.2022, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!