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Polen: 345 Notrufe Asylsuchender im Januar

Warschau. Die Lage der Asylsuchenden an der polnisch-belarussischen Grenze verschlechtert sich weiter. »In den ersten drei Januarwochen haben uns 345 Menschen im Grenzgebiet um humanitäre, medizinische oder rechtliche Hilfe gebeten«, sagte Monika Matus vom Aktionsbündnis »Gruppe Grenze« am Wochenende der dpa. Auf der belarussischen Seite warteten demnach weiterhin viele Menschen aus Kriegsgebieten auf eine Gelegenheit, in die EU zu gelangen. »Diejenigen, die es jetzt über die Grenze schaffen, sind meist in einem deutlich schlechteren körperlichen Zustand als in den Monaten davor«, sagte Matus. Dies liege am Winterwetter und daran, dass die polnische Seite der Grenze stark bewacht werde und schwer zu überwinden sei. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.01.2022, Seite 7, Ausland

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