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Warenhauskonzern Galeria will weitere Staatshilfen

Düsseldorf. Der kriselnde Warenhauskonzern Galeria dringt wegen der Auswirkungen der staatlichen Auflagen zur Coronaeindämmung erneut auf staatliche Hilfen. »Wir haben aufgrund dieser erneuten Pandemiefolgen den Wirtschaftsstabilisierungsfonds um ein ergänzendes, verzinstes Darlehen gebeten«, sagte Finanzvorstand Guido Mager in einem am Dienstag veröffentlichten Interview der FAZ. »Die aktuellen Pandemieszenarien reichen dabei bis zu einem Betrag von 220 Millionen Euro«, fügte er hinzu. Galeria gehe für den Dezember mit dem wichtigen Weihnachtsgeschäft von einem Umsatzrückgang um 40 Prozent gegenüber dem Vormonat aus. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.12.2021, Seite 2, Inland

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