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Blockfreie Staaten feiern Jahrestag in Belgrad

Belgrad. Mehr als 100 Vertreter der sogenannten blockfreien Staaten haben sich am Montag in der serbischen Hauptstadt Belgrad getroffen. Sie feierten den 60. Jahrestag der Blockfreienbewegung, die im September 1961 auf Einladung des kommunistischen jugoslawischen Staatsgründers Josip Broz Tito ins Leben gerufen worden war. Damals hatten zwei Dutzend Staats- und Regierungschef die Ziele dieser »dritten Kraft zwischen Ost und West« formuliert: die Entkolonisierung und das Verbot von Massenvernichtungswaffen. »Frieden ist die Grundlage für die Etablierung von Kooperation, sei es politische, kulturelle oder wirtschaftliche Kooperation«, sagte der serbische Präsident Aleksandar Vucic zur Eröffnung der Gedenksitzung. »Nur durch Kooperation können wir Wohlstand schaffen.« Zur Bewegung der Blockfreien gehören unter anderem Kuba, Nordkorea, der Irak und Ägypten. Länder mit Beobachterstatus sind unter anderen Russland, China und Serbien. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.10.2021, Seite 7, Ausland

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