-
04.10.2021
- → Kapital & Arbeit
Atomverhandlungen: Iran will erst Geld zurück
Teheran. Der Iran stellt finanzielle Bedingungen für die Wiederaufnahme der Atomgespräche mit den USA. »Die Amerikaner haben versucht, uns (bei der UN-Generalversammlung) über verschiedene Kanäle in New York zu kontaktieren. Ich sagte den Vermittlern, wenn die Amerikaner ihre Absichten ernst meinten, dann müssten sie ein ernstzunehmendes Zeichen setzen, indem sie mindestens zehn Milliarden US-Dollar (etwa 8,6 Millionen Euro, jW) an blockiertem Geld freisetzen«, sagte Außenminister Hossein Amir-Abdollahian im staatlichen iranischen Fernsehen. Die Mittel stammen hauptsächlich aus Erlösen für Öl- und Gasexporte. Der iranische Außenminister sagte, der Iran werde bald wieder an den Gesprächen in Wien teilnehmen, lehnte es aber ab, ein Datum zu nennen. (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!