Zum Inhalt der Seite

Indigene fordern mehr Schutz von Amazonas

Quito. Vor dem Kongress der Weltnaturschutzunion (IUCN) pochen indigene Gruppen aus Südamerika darauf, 80 Prozent des Amazonasgebiets bis 2025 unter Schutz zu stellen. Außerdem wollen sie die geschützten Gebiete selbst verwalten. »Unsere Wälder und unsere Völker sind von allen Seiten bedroht«, sagte José Gregorio Diaz Mirabal, Koordinator des Dachverbands der indigenen Gruppen im Amazonasbecken (COICA), der die Delegation aus dem Amazonasgebiet bei dem Kongress in Marseille in der kommenden Woche leiten wird. Die COICA mit Sitz in Quito vertritt mehr als zwei Millionen Indigene in Südamerika. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 28.08.2021, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!