Zum Inhalt der Seite

Floristen verzichten zugunsten von Flutopfern

Frankfurt am Main. Die rund 32.000 Beschäftigten der deutschen Floristikbranche erhalten ab Juli mehr Geld. In einer ersten Stufe sollen die Gehälter um drei Prozent steigen, zum Jahreswechsel gibt es noch einmal zwei Prozent mehr, wie die Tarifpartner Fachverband Deutscher Floristen und IG Bauen, Agrar, Umwelt (IG BAU) am Dienstag mitteilten. Eine Zusatzvereinbarung sieht vor, dass die Betriebe per freiwilliger Selbstverpflichtung pro Beschäftigten 170 Euro für die Flutopfer spenden sollen. Dafür verzichtete die IG BAU auf die Einmalzahlung für die ersten sechs Monate des Jahres, in denen es trotz des ausgelaufenen Tarifvertrags kein Lohnplus gab. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 04.08.2021, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!