Zum Inhalt der Seite

OPEC-Streit treibt Ölpreise hoch

Paris. Die Internationale Energieagentur IEA hat eindringlich vor den Folgen des Streits zwischen großen Ölfördernationen gewarnt. Sollte der Konflikt nicht gelöst werden, drohe ein größeres Angebotsdefizit mit möglicherweise höheren Kraftstoffpreisen, erklärte die IEA am Dienstag in Paris. In der Folge könnte die bereits gewachsene Inflation weiter steigen und die wirtschaftliche Erholung gefährden, heißt es im Monatsbericht der Organisation.

Ursprünglich hatten die 23 Länder des Verbunds »OPEC plus« ihre Förderung ab August schrittweise weiter erhöhen wollen, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Ein Streit zwischen dem Fördergiganten Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten verhinderte jedoch eine Einigung. Sollte die Auseinandersetzung allerdings weiter eskalieren und den Zusammenhalt der »OPEC plus« gefährden, gilt es auch als möglich, dass sich die Ölnationen nicht mehr an die Absprachen halten und mehr fördern und verkaufen. Dies würde den Preisdruck mindern. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 14.07.2021, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!