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Klima: IG-Metall für »fairen Wandel«

Frankfurt am Main. In der Diskussion um die EU-Klimaziele verlangt die IG Metall einen fairen Umgang mit den Beschäftigten der deutschen Automobilindustrie. In einem Grundsatzpapier zeigt sich die größte deutsche Einzelgewerkschaft zwar grundsätzlich überzeugt von den Klimazielen der Bundesregierung und der EU, die insbesondere einen schnelleren Umstieg auf Elektromobilität bedeuteten. Aber: »Die Politik kann sich nicht auf die Zielvorgaben beschränken, sie muss die Voraussetzungen der Zielerreichung schaffen«, heißt es in dem Expertenpapier, das der Nachrichtenagentur dpa vorliegt. Die EU-Kommission will an diesem Mittwoch ihr Gesetzespaket vorlegen, mit dem die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 55 Prozent gegenüber 1990 reduziert werden sollen.

Neben dem bei technologischen Projekten wie der Ladeinfrastruktur, dem Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energieträger, einer EU-Batterieproduktion und der Nachfragestimulation sehen die Metaller politischen Handlungsbedarf zum Schutz der Beschäftigten. In den bisherigen Strukturen von Fahrzeugbau, Autohandel und nachgelagerten Services seien in Deutschland bis 2040 zusammen bis zu 900.000 Jobs gefährdet. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.07.2021, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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