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Portugal reduziert Liquiditätspolster

Lissabon. Das im vergangenen Jahr vom portugiesischen Finanzministerium angehäufte Liquiditätspolster muss reduziert werden. Das hat die Schuldenagentur IGCP am Dienstag mitgeteilt. Demnach sei aufgrund der Entwicklung der Konjunktur in Portugal eine Verringerung um 40 Prozent auf zehn Milliarden Euro in diesem Jahr notwendig. 2020 belief sich das Kapitalpolster auf 17 Milliarden Euro. Es sei notwendig, die sieben Milliarden Euro zu entnehmen, um den Finanzierungsbedarf der Regierung in Lissabon zu decken. Das Haushaltsdefizit habe sich schlechter entwickelt als erwartet, hieß es zur Begründung. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.07.2021, Seite 9, Kapital & Arbeit

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