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GEW kritisiert Kettenverträge an Unis

Berlin. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat in der Debatte um Kettenverträge vor jahrelangen Befristungen in der Wissenschaft gewarnt. Wissenschaftler, die ständig um eine Verlängerung ihrer Verträge zittern müssten, mieden möglicherweise Risiken in der Forschung und Konflikte mit dem Mainstream in ihrer Fachdisziplin, sagte der stellvertretende Gewerkschaftsvorsitzende Andreas Keller. »Das Zeitvertragsunwesen hemmt also Innovationen und begünstigt Duckmäusertum in der Forschung.« Seit Tagen kritisieren Forscher das entsprechende Gesetz, das regelt, dass normalerweise nach zwölf Jahren – jeweils sechs Jahre vor und nach der Promotion – mit der Befristung Schluss ist. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.06.2021, Seite 5, Inland

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