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Brandenburg: Tesla erhält weitere Teilgenehmigung

Foto: Patrick Pleul / dpa-Zentralbild

Grünheide. Das Brandenburger Landesamt für Umwelt hat dem US-Elektroautobauer Tesla eine weitere vorläufige Zulassung für seine Autofabrik auf dem 300 Hektar großen Gelände nahe Berlin erteilt. Es geht um Prüfungen der Funktionsfähigkeit von Anlagen im Bereich der Lackiererei, Gießerei und des Karosseriebaus, wie das Landesumweltministerium am Dienstag mitteilte. Zudem sei die Installation von Tanks für die Abwasserreinigung und die Betankungsanlage vorzeitig genehmigt worden. Es ist die 14. vorzeitige Zulassung. Sie ist mit Auflagen zum Schutz des Grundwassers verbunden.

Tesla will in Grünheide jährlich rund 500.000 Exemplare der kompakten Fahrzeugreihen »Model 3« und »Model Y« bauen. Bisher baut das Unternehmen die Fabrik über einzelne vorläufige Zulassungen, weil die komplette umweltrechtliche Genehmigung des Landes Brandenburg noch aussteht. Naturschützer und Anwohner befürchten negative Folgen für die Umwelt. Die Pläne für eine Batteriefabrik stoßen beim Naturschutzbund Nabu auf Bedenken. Der Standort dieser Fabrik liege zumindest nah an oder gar in einem Wasserschutzgebiet und unweit des hoch sensiblen und streng geschützten Löcknitztals, das ein Fauna-Flora-Habitat-Gebiet sei, hieß es. (dpa/jW)

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Erschienen am 02.06.2021, Inland

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