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Sea-Eye beklagt »Schikane« durch Italien
Rom. Italien hat das deutsche Hilfsschiff »Sea-Eye 4« mit mehr als 400 Geflüchteten an Bord in die Stadt Pozzallo geschickt, obwohl es sich am anderen Ende der Mittelmeerinsel Sizilien befand. Die private Hilfsorganisation Sea-Eye aus Regensburg äußerte am Donnerstag Kritik an der Entscheidung. »Es ist für uns völlig unverständlich, dass Pozzallo der nächste sichere Hafen für die Menschen sein soll, wo wir doch in Palermo sind«, sagte Sprecher Gorden Isler der Nachrichtenagentur dpa. Die Maßnahme könne als »Schikane« eingestuft werden. (dpa/jW)
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