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Moskau wirft EU Impfstoffblockade vor

Moskau. Der Chef des russischen Auslandsgeheimdienstes, Sergej Naryschkin, hat der EU eine Blockade gegen die in Moskau entwickelten Impfstoffe gegen das Coronavirus vorgeworfen. »Dahinter steckt eine unfreundliche Konkurrenz, banale Korruption und eine unmenschliche Politik, bei der Krankheiten, das Leiden und der Tod von Menschen zweitrangig sind«, sagte Naryschkin einer am Dienstag veröffentlichten Mitteilung zufolge. An erster Stelle stünden politische Motive, die Zulassung des russischen Impfstoffs »Sputnik V« in der EU zu verhindern. »Der Widerstand der Beamten der EU ist eine echte Bremse für die Ausweitung der Impfungen in den europäischen Staaten«, kritisierte Naryschkin. Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) prüft seit einigen Wochen eine mögliche Zulassung von »Sputnik V«, eine Entscheidung wird erst im Sommer erwartet. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.05.2021, Seite 1, Ausland

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