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Katastrophenschutz an US-Grenze mobilisiert

Washington. Angesichts steigender Zahlen von Flüchtenden an der US-Grenze zu Mexiko hat die Regierung in Washington die Katastrophenschutzbehörde FEMA mobilisiert. Sie soll in den kommenden 90 Tagen bei der Aufnahme, Unterbringung und Weiterleitung unbegleiteter Kinder helfen, wie das Heimatschutzministerium am Sonnabend (Ortszeit) mitteilte. Unter anderem müssten die Kapazitäten für eine angemessene Unterbringung der Minderjährigen erweitert werden. US-Medien berichten seit Tagen von einer Zuspitzung der Situation an der Grenze. In den USA ist vorgeschrieben, dass unbegleitete Minderjährige spätestens nach 72 Stunden von der Grenzpolizei an Behörden des Gesundheitsministeriums übergeben werden. Übereinstimmenden Berichten zufolge blieben Kinder und Jugendliche derzeit jedoch durchschnittlich 107 Stunden in Verwahrung der Grenzbehörden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.03.2021, Seite 6, Ausland

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